Tagesmütter in Verbindung mit dem Jugendamt

Tagesmütter, die dem Jugendamt angeschlossen sind oder auch von diesen eine Aufwandsentschädigung erhalten, bieten einige Vorteile gegenüber den freien Tagesmüttern. Viele Tagesmütter haben einen Kurs absolviert, der sich um die Feinheiten der Arbeit als Tagesmutter drehen. Des Weiteren werden Tagesmütter, die ihr Geld vom Jugendamt erhalten auch mindestens einmal von einem Jugendamtmitarbeiter besucht, der nicht nur die Wohnung oder das Haus besichtigt, sondern auch einige Fragen stellen wird. Sucht man nun eine Tagesmutter kann man beim Jugendamt nachfragen und erhält in den meisten Fällen auch ein oder zwei Vorschläge für eine passende Tagesmutter in der Umgebung. Lernt man sich dann kennen und versteht sich miteinander gibt es Formulare, die einem Vertrag ähneln, die ca. zu betreuende monatliche Stundenzahl beinhalten und evt. Weitere wichtige Angelegenheiten festhalten. Je nach Einkommen der Eltern bzw. der allein erziehenden Mutter oder Vater können hier die Aufwandsentschädigungen durch das Jugendamt übernommen werden. Als Tagesmutter, die derartig die Kinderbetreuung anbietet, erhält man durchschnittlich 3,50 bis 4€ (unterschiedlich je Bundesland) plus zumeist auch einen minimalen Anteil für die Rentenvorsorge. Wichtige Absprachen sind auch bei einer Tagesmutter unter der Vermittlung durch ein Amt zu treffen und ist nicht anders zu handhaben als bei einer freien Tagesmutter. Man hat natürlich auch die Möglichkeit eine Tagesmutter als freie durch das Jugendamt bezahlen zu lassen. Hier ist dann ein Kontakt zum Jugendamt nötigt, dass sich dann den Platz ansehen wird und auch wieder die entsprechenden Papiere zum Ausfüllen dabei hat bzw. diese dann zu schickt. Für welche Variante man sich schlussendlich entscheidet hängt von der persönlichen Situation ab. Doch es lohnt sich bei der Suche auf beide Arten der Tagesmutterfindung zurück zu greifen.



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