Alternativen zu einem Babysitter oder einer Tagesmutter

Was kann man als Eltern oder als Alleinerziehende unternehmen, wenn man entweder keinen Babysitter oder Tagesmutter findet beziehungsweise diese Art von Kinderbetreuung gar nicht möchte, sei es aus einem unguten Gefühl heraus oder auch weil man bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat? Hier ist zunächst die Frage nach dem Alter des Kindes zu stellen. Ist es unter drei Jahren, dann könnte man alternativ die Großeltern oder andere nahe Verwandte um Hilfe bei der Kinderbetreuung bitten. Hat man das Pech, dass plötzlich keiner Zeit hat, keine Verwandtschaft in der Nähe ist oder man sich mit allem und jedem zerstritten hat, dann heißt es nach weiteren Alternativen für die Kinderbetreuung des Kindes oder der Kinder zu suchen. Anbieten würde es sich, sich mit anderen Müttern zusammen zuschließen und gegenseitig auf die Kinder aufzupassen. Eine andere Alternative wäre sich in der Nachbarschaft umzusehen, ob es eine Mutter gibt die gerne ein oder mehrere Kinder betreuen würde oder auch eine „Ersatz- Oma“, welche vielleicht selber Enkel hat, diese aber kaum sieht und noch eine sinnvolle Aufgabe sucht. Ist das Kind älter, sprich etwa ab drei Jahre, kämen neben dem Kindergarten noch Kindertagesstätten in Frage, die den Vorteil bieten über wesentlich bessere und längere Öffnungszeiten zu Verfügen. Ebenfalls eine Alternative gegenüber einem Babysitter oder Tagesmutter sind private Kleingruppen, die einem Kindergarten ähneln, allerdings etwas flexibler bei den Betreuungszeiten sind. Zudem entstehen immer mehr Vermittlungsagenturen für Personen, die Kinder betreuen möchten bzw. eine zuverlässige Kinderbetreuung suchen. Kinder, die bereits in der Schule sind, haben je nach Schule die Möglichkeit statt halbe Tage die Betreuungszeiten auf ganztags aufzustocken, dass in den meisten Fällen auch ein verlässliches Betreuen beinhaltet. Auch hier könnte man sich in der Kinderbetreuung nach der Schule mit anderen Eltern abwechseln, solange, ja, solange das Kind mitmacht, denn nicht jedes Kind fühlt sich bei verschiedenen Betreuungspersonen wohl. Sollte man Veränderung bei seinem Kind feststellen wird es Zeit sich um eine andere Lösung zu bemühen. Neben den Eltern oder Vätern und Müttern aus dem privaten Bereich würde es sich auch anbieten sich mit einer Kollegin zusammen zutun, der es eventuell ähnlich geht und niemanden für eine zuverlässige Kinderbetreuung findet. Unabhängig für welchen Weg der Kinderbetreuung man sich entscheidet sollte man sich auf jeden Fall rechtzeitig um eine Alternative bemühen, denn oftmals existieren lange Wartelisten oder ein Betreuungsplatz wird erst einige Wochen später frei und seinem Arbeitgeber erklären, dass man erst in 5 Wochen die neue Stelle antreten kann oder auch bei der bestehenden für einige Wochen ausfällt, kann unter Umständen das Arbeitsverhältnis gleich wieder beenden oder auch für eine eisige Stimmung sorgen. Dieser Aspekt gilt auch in der Hinsicht, wenn die mühsam aufgebaute Kinderbetreuung zusammenbricht, was gar nicht so selten vorkommt und so manche Mutter oder Vater an den Rand der Verzweiflung bringen kann. Vorsorge in Form eines Notfall- Betreuungspools ist hier schon mal ein toller Ansatz.



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